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AHO Aktuell - 30.01.2004

Hühnerpest nun auch im touristischen Süden Thailands


(lid) - Die Hühnerpest hat nun auch Thailands Süden erreicht. Das Virus sei
erstmals auch in der Provinz Phang Na entdeckt worden, die an die
Feriendestination Phuket grenzt, teilten die Behörden gemäss einem Bericht der
Nachrichtenagentur SDA am Freitag mit. Zudem sind nach Regierungsangaben vier neue
Verdachtsfälle bei Menschen bekannt geworden.

Menschen können sich bei direktem Kontakt mit infizierten Tieren anstecken. Beim
Menschen führt eine solche Infektion, die mit schweren Erkrankungen der
Atmungsorganen verbunden ist, häufig zum Tod. Eine Ansteckung mit dem den
Grippe-Viren ähnlichen Erreger direkt von Mensch zu Mensch ist bisher nicht
aufgetreten. Die WHO befürchtet aber, dass bei der rasanten Ausdehnung der
Vogelgrippe in Asien die Chancen für eine Übertragung von Erbgut des
Vogelgrippe-Erregers auf Influenza-Viren des Menschen grösser werden. Daraus
könnte dann ein hoch ansteckendes Influenza-Virus entstehen und so eine
gefährliche Grippe-Epidemie auslösen.

Die Geflügelpest ist möglicherweise früher ausgebrochen als bisher angenommen. Es
gebe einige Hinweise, dass sie vielleicht schon seit April 2003 in Asien
zirkulierte, sagte eine Sprecherin der WHO in Genf. Die Grippe hat mindestens zehn
asiatische Länder erfasst. Für die Ausbreitung im gesamten südostasiatischen Raum
ist nach Ansicht von Fachleuten der weit verbreitete Geflügelschmuggel
verantwortlich. Übertragen wird sie aber auch durch wilde Vögel.


 



 

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