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AHO Aktuell - 05.03.2003

Geflügelpest: Freilandhaltung vermeiden


Harburg (aho) - Das Kreisveterinäramt des Landkreises Harburg macht darauf
aufmerksam, dass eine Übertragungsgefahr der in den Niederlanden
ausgebrochenen Klassischen Geflügelpest auch für den Landkreis Harburg
besteht.
Dr. Heita Siebert, Leiterin des Veterinäramtes: "Das Virus wird nicht nur
durch Hühner, Gänse, Enten, Tauben oder anderes Geflügel, sondern auch durch
Wildvögel übertragen. Weil der Erreger auch mit dem Kot ausgeschieden wird,
sind Übertragungen der Krankheit auch über große Distanzen hinweg möglich.
Hier besteht insbesondere eine Ansteckungsgefahr mit infektiösem Material
durch Zugvögel." Deshalb werden alle Halter von Geflügel aufgefordert, die
Tiere möglichst nicht im Freiland zu halten. Insbesondere in
Intensivhaltungen breitet sich die Geflügelpest sehr rasch aus. Eine
Gesundheitsgefahr für Menschen besteht bei der Geflügelpest jedoch nicht.
Die Bevölkerung wird angehalten, bei Funden von Geflügelresten in der freien
Natur möglichst umgehend die zuständige Gemeinde oder das Veterinäramt des
Landkreises zu informieren. "Leider müssen wir feststellen, dass illegale
Ablagerungen von Schlachtabfällen in jüngster Zeit in erheblichem Ausmaß
zunehmen", so Dr. Siebert. "Wer Zeuge solcher wilder Ablagerungen wird,
sollte dies umgehend bei der Polizei melden. Denn hier wird nicht nur
rücksichtslos auf Kosten unserer Umwelt gehandelt, hier werden auch völlig
verantwortungslos Gesundheitsgefährdungen von Mensch und Tier in Kauf
genommen."

 



 

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