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AHO Aktuell - 19.12.2002

Neuordnung der BSE-Tests in Bayern


München (aho) - Das Bayerische Verbraucherschutzministerium hat den mit
dem BSE-Testlabor in Stuttgart geschlossenen Vertrag im gegenseitigen
Einvernehmen gelöst. Das Labor erklärte sich zu diesem Schritt bereit, um
den Start des neuen BSE-Testkonzepts in Bayern nicht mit den derzeit
laufenden Untersuchungen der Baden-Württemberger Behörden wegen nicht
vorschriftsmäßiger Tests zu belasten. Bayern hat daraufhin den Auftrag für
Schwaben an das BSE-Testlabor Viramed in Buchloe vergeben. Dies teilte
Verbraucherschutzminister Eberhard Sinner heute in München mit. Sinner:
"Damit sind die BSE-Pflichttests in Schwaben weiterhin sichergestellt."

Bei der ab Januar 2003 geltenden Durchführung der BSE-Tests in staatlicher
Verantwortung müssen die Labors strenge Qualitätskriterien erfüllen. Neben
der Erlaubnis für die Durchführung von BSE-Tests und einer Verpflichtung zur
Akkreditierung ist Voraussetzung auch die Bereitschaft, sich an dem neu
geschaffenen Frühwarnsystem zur rechtzeitigen Erkennung von Labor- und
Dokumentationsproblemen zu beteiligen. Ein elektronisches
Labordatenscreening sichert eine laufende elektronische Überwachung, die
Unstimmigkeiten beim Testablauf unmittelbar sichtbar macht. So wird ein
sofortiges Eingreifen der Behörden möglich. Damit sollen künftig
umfangreiche und kostspielige Rückrufaktionen für Fleisch mangelhaft
getesteter Rinder vermieden werden.


 



 

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