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AHO Aktuell - 22.12.2000

Deutsche Inlands- und Exportmärkte für Wurst gleich behandeln


(AgroOnline) Falls in Deutschland Würste wegen möglicher BSE-
Risikomaterialien vom Markt genommen werden, sollte dies auch für
exportierte Ware aus der Bundesrepublik geschehen. EU-Kommissar
David Byrne warnte am Freitag in Brüssel die Deutschen davor, für
den heimischen Markt und für andere EU-Mitgliedstaaten unter-
schiedliche Maßstäbe anzulegen. Außerdem machte er darauf aufmerksam,
dass der wissenschaftliche Lenkungsausschuss der Kommission schon
im März 1999 darauf aufmerksam gemacht habe, dass in Deutschland
das Auftreten von BSE-Fällen wahrscheinlich sei. Man könne deshalb
nicht wie Bundeskanzler Gerhard Schröder behaupten, die Experten
hätten Deutschland zu lange für ein BSE-freies Land gehalten.
Schließlich bestätigte Byrne, dass Inspekteure der Kommission vom
25. bis 29. September 2000 die Futtermittelüberwachung in Deutschland
kontrolliert hätten. Danach sollen in zahlreichen Proben in Bayern
Spuren von Tiermehl im Rinderfutter gefunden worden sein. Der
Bericht kritisiert zudem, dass trotz der Befunde die Behörden nicht
reagiert hätten. (Mö).
 



 

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